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Die Jugend von heute...

...ist tats?chlich nicht mehr so, wie sie einmal war. Mark Twain schrieb Ende des 19. Jahrhunderts ?ber Tom Sawyer, dieser habe sich trotz Verkleidung eindeutig als Junge zu erkennen gegeben, da er, wenn man ihm etwas auf den Scho? warf, nicht etwa die Beine spreizte, um es in seinem Rock aufzufangen, sondern genau das Gegenteil tat, da er das Tragen von Hosen gew?hnt war.
M?nnliche Rocktr?ger sind zwar leider nach wie vor sehr selten, dennoch hat sich dieses Ph?nomen geradezu umgekehrt: Wirft man dem durchschnittlichen Jugendlichen heute etwas auf den Scho?, spreizt er die Beine, um es mit seinen Baggy-Jeans aufzufangen - die Damenwelt hingegen ist mittlerweile so sehr an das Tragen von Hosen gew?hnt, dass sie sich genau so verh?lt, wie Tom Sawyer dies vor nunmehr gut hundert Jahren tat.
Die wahre Emanzipation der Frau spielt sich in Deutschlands Schulklassen ab und hat den Mann l?ngst in die fr?here Frauenrolle gedr?ngt - und niemand hat es gemerkt!

Sch?ne neue Welt...
10.1.05 13:04


Unter den Erfindungen...

...nehmen die sinnlosen schon lange den L?wenanteil ein. Dennoch gibt es hier Abstufungen - niemand ist gezwungen, sich einen elektrischen Nasenhaarschneider zuzulegen (zumindest w?rde ich niemandem etwas anderes w?nschen wollen), folglich leidet auch niemand darunter, dass ein solcher auf dem Markt ist.
Ganz anders sieht das mit Schutzumschl?gen von B?chern aus. Die Bezeichnung "Schutzumschlag" ansich verh?hnt schon jeden eifrigen Leser - ist man doch de facto vor allen Dingen damit besch?ftigt, den Schutzumschlag zu sch?tzen.
Zum Lesen nimmt man ihn ab, damit sich die R?nder nicht abnutzen, wenn man ihn beiseite legt, muss man allerdings Angst haben, dass irgendjemand etwas schweres darauf legt und der schutzbed?rftige Schutzumschlag verknickt... steckt man ein Buch mit Umschlag in eine Tasche, sieht es danach abgenutzter aus, als h?tte man sich diesen fadenscheinigen Schutz gespart.
Wer ein Buch mit Schutzumschlag ausleiht, tut dies entweder zum ersten Mal oder hofft insgeheim, den bunt bedruckten St?renfried nie wieder sehen zu m?ssen - oder zumindest in einem Zustand, der als gerechte Strafe Gottes f?r seine Nutzlosigkeit angesehen werden kann. Genaugenommen ist der Schutzumschlag n?mlich das am wenigstens sch?tzenswerte Objekt auf unserem blauen Erdball.
Aber wegwerfen will man ihn ja doch nicht (den Umschlag, nicht den Erdball), weil er Teil des Gesamtkunstwerks ist, f?r dessen Zerst?rung man nicht verantwortlich sein m?chte - sonst h?tte man sich auch gleich ein Taschenbuch kaufen k?nnen. Es ist eines der Probleme des allt?glichen Lebens, f?r die es tats?chlich keine L?sung gibt. Und nein, verehrte Zielgruppe, ebooks sind KEINE Alternative.

Sollte ein Weblog irgendwann nicht mehr ausreichen, um meine exhibitionistischen Neigungen auszuleben; sollte ich zu h?rteren Methoden greifen und tats?chlich selbst einmal ein Buch publizieren, werde ich h?chstpers?nlich daf?r sorgen, dass es KEINEN "Schutz"umschlag haben wird - es sei denn, ich bin der Meinung, dass meine Leser es nicht besser verdient haben.

Es liegt also in deiner Hand, die Welt etwas weniger sinnlos zu machen.
10.1.05 14:27


Es gibt nichts sch?neres als Gespr?chsfetzen.

Heute morgen in der U-Bahn:

"Du meinst, Krankheiten k?nnen vererbbar sein?"
"Ja, klar."
"Also, bei mir nicht."


Herr, wirf HIRN vom Himmel!!!
10.1.05 18:34


Schnappi, das kleine Krokodil

...hat offensichtlich mehr f?r die Aufkl?rung der Zusammenh?nge zwischen den r?ckl?ufigen Verkaufszahlen der Musikindustrie und "Raubkopien" (Brockhaus zu Raub: "Straftat, die begeht, wer durch Gewalt gegen eine Person oder mittels Drohungen mit gegenw?rtiger Gefahr ..." - moment, Gewalt? Drohungen? Naja, egal, "Raubkopie" klingt einfach so sch?n b?se) getan, als "Copy Kills Music" und "Bett oder Knast" zusammen.

Daf?r wird dem kleinen, qu?kenden Krokodil von heute an meine aufrichtige Wertsch?tzung zuteil.
11.1.05 15:56


Ideologische Verblendung...

...taucht sicherlich in allen politischen Lagern auf, aber ich kann mich doch des Eindrucks nicht verwehren, dass keiner der Rechtsextremen in puncto haneb?chene Theorien so richtig das Wasser reichen kann.
Was ist zum Beispiel von einem Kommentar wie diesem zu halten, ge?u?ert von RaoulDuke in der Polit-Community dol2day

"Wie das Klima und das soziale Verhalten (wenn zum Beispiel eine wei?e Frau mit einem Schwarzen schl?ft, so k?nnen selbst ihre Kinder mit einem Wei?en noch nach 12 Jahren mulattig zur Welt kommen), so beeinflusst auch die Kultur erwiesenerma?en den Genpool."

in einer Diskussion zu dem ansich schon absurden Thema, inwieweit die "Germanische Neue Medizin" auch bei anderen hochentwickelten Rassen wie den Japanern wirksam sei - wieviel Verblendung kann sich auf einem Fleck eigentlich sammeln?
11.1.05 21:57


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